Richtig Druck machen und Gas geben – Reifenratgeber

Dem richtigen Reifendruck wird immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt und so ist bei jedem dritten Fahrzeug der Reifendruck nicht in Ordnung. Ein falscher Reifendruck erhöht Reifenverschleiß und Kraftstoffverbrauch und kostet Sie so bares Geld.

Weiterhin sind durch einen falschen Reifendruck die Spurstabilität und der Komfort eingeschränkt. Ein deutlich zu niedriger Reifendruck, etwa 0,5 Bar, führt weiterhin zu Schäden an Reifen und Felge, einer verminderten Traglast und einer Überhitzung bei hohen Geschwindigkeiten, was sogar zum Platzen des Reifens führen kann. Kontrollieren Sie daher alle zwei Wochen den Druck Ihrer Reifen. Die Reifendruckkontrolle sollte bei kalten, sprich ungefahrenen Reifen stattfinden. Sind die Reifen warm, so ist der angegebene Wert um 0,3 Bar zu erhöhen.

Immer häufiger wird Reifenkunden die Befüllung mit Reifengas angeboten. Hierbei handelt es sich um reinen Stickstoff, dessen Vorteile aus dem Rennsport her bekannt sind. Die Stickstoffmoleküle sind größer als die der Umgebungsluft und somit schwerfälliger. Ein mit reinem Stickstoff befüllter Reifen erhitzt daher langsamer und ist etwas laufruhiger.

Die großen Moleküle können auch nicht so leicht zwischen Felgenhorn und Reifenwulst entweichen, wie kleinere Moleküle es können. Normale Umgebungsluft besteht allerdings zu über 78% aus Stickstoff und eine Verbesserung der Fahreigenschaften ist bis dato nur im Rennsport, nicht jedoch im normalen Straßenverkehr messbar gewesen.

Die Befüllung der Reifen mit Reifengas schadet auf keinen Fall und einen Nutzen hat sie zumindest für den Reifenhändler.

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