Öldruck oder Gasdruck – Welcher Stoßdämpfer ist besser?

Früher galten die Gasdruckstoßdämpfer als sehr hart und sportlich, weshalb in den meisten Fahrzeugen Öldruckstoßdämpfer verbaut wurden. Inzwischen wurden die Gasdruckstoßdämpfer weiter entwickelt und bieten einen Fahrkomfort wie ein serienmäßiger Stoßdämpfer. Auch der Gasdruckstoßdämpfer arbeitet, anders als man es vom Namen her vermutet, ebenfalls mit Öldruck. Der zusätzliche Gasdruck verhindert dabei das Aufschäumen des Öls und machte ihn früher sehr viel straffer. Moderne Gasdruckstoßdämpfer gleichen diesen Effekt mit neuen Technologien aus und punkten mit einer langen Lebensdauer. Sie sind in der Anschaffung etwas teurer, als die reinen Öldruckstoßdämpfer. Diesen Mehrpreis sollten Sie jedoch für einen guten Gasdruckstoßdämpfer investieren, wenn Sie mit Ihrem Auto auf Reisen gehen möchten, da diese das Fahrwerk wieder straff und gleichzeitig komfortabel machen. Bei Autos, die nur im Kurzstreckenverkehr eingesetzt werden, reichen die günstigeren Ölduckdämpfer vollkommen aus.

Bei Fahrzeugen mit elektronischem Fahrwerk oder mit Niveauregulierung sind entsprechende Spezialstoßdämpfer zu montieren.