Was muss ein Autoreifen heutzutage können?

Der Stoßdämpfer dämpft nicht wirklich die Stöße ab, wie der Name vermuten lässt. Unebenheiten in der Fahrbahn werden von den Reifen und den Federn geschlucktEffektives Beschleunigen und Bremsen und sichere Kurvendurchfahrten auf trockener und nasser Fahrbahn; bei Winterreifen dazu nach auf Eis und Schnee, sind nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die der Autoreifen zu leisten hat.
Laufruhe und Federungskomfort werden nicht nur vom Motor, seiner Kapselung und dem Fahrwerk, sondern auch von den Reifen beeinflusst. Ein lauter Reifen verursacht teilweise so laute Abrollgeräusche, dass der Motor übertönt wird. Auch der Federungskomfort wird durch die Seitenwand und den Wulst des Reifens mit beeinflusst.
Ein sparsamer PKW kann nur dann wirklich sparsam sein, wenn der Reifen einen geringen Abrollwiderstand hat. Weiterhin soll der Reifen natürlich möglichst lange halten.
Ein geringer Rollwiderstand, der für hohe Einsparungen im Kraftstoffverbrauch sorgt, geht zulasten der Haftungseigenschaften auf Nässe. Gleiches gilt für einen besonders leisen Reifen.

Einen Reifen herzustellen, der sowohl beste Eigenschaften auf Nässe als auch auf trockener Fahrbahn hat, dabei besonders leise und langlebig ist und einen besonders geringen Abrollwiderstand hat, ist unmöglich. Genau dies verlangt jedoch der Gesetzgeber und Autofahrer(innen) erwarten Selbiges.

Um all diese Eigenschaften bestmöglich in einem Autoreifen zu vereinen, sind umfangreiche Entwicklungsarbeiten erforderlich. Diese Entwicklungsarbeit kostet viel Geld und schlägt sich in den Reifenpreisen nieder. Für viele Autofahrer(innen) ist dies ein Anlass zur Überlegung, ob es nicht auch mit einem billigeren Reifen getan ist.

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